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LP-Beton mit FlugascheStichworte
AllgemeinesBetonbauteile, die im durchfeuchteten Zustand Frost-Tausalz-Wechseln (FTW), ggf. bei gleichzeitiger Einwirkung von Taumitteln, ausgesetzt sidn, erfordern einen hohen Frost- bzw. Frost-Taumittel-Widerstand. Zur Sicherstellung eines praxisgerechten Frost-Taumittel-Widerstandes von Beton sind ind DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] Anforderungen u. a. an den Luftgehalt im Frischbeton festgeschrieben. Der Luftgehalt wird durch gezielte Zugabe von Luftporenbildnern (LP-Bildnern) im Beton eingestellt. Nach den Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 werden Betone mit Frostwiderstand den Expositionsklassen XF1 bzw. XF3 (Frosteinwirkung bei mäßiger bzw. hoher Wassersättigung ohne Verwendung von Taumitteln) zugeordnet. Diese Betone werden üblicherweise ohne Luftporenbildner hergestellt. Der Forswiderstand wird durch eine niedrige Kapillarporosität und eine hohe Festigkeit sichergestellt. Betone, die gleichzeitig durch Frost und Taumittel beansprucht werden, sind den Expositionsklassen XF2 bzw. XF4 zugeordnet (Frosteinwirkung bei mäßiger bzw. hoher Wassersättigung mit Verwendung von Taumitteln. Hinweis: "mäßige" Wassersättigung ist nicht definiert!). Dies sind Betone für z. B. Flugbetriebsflächen, Betonfahrbahnen, Brückenkappen oder -pfeiler, aber auch für angrenzende Bauteile wie Stützwände, Leitwände und Eingangsbereiche von Tunnel, die Spritzwasser und Sprühnebel ausgesetzt sidn. Für Betone der Expositionsklasse XF4 ist der Einsatz von Luftporenbildnern vorgeschrieben. Beton für die Anwendung in der Expositonsklasse XF2 können mit und ohne Luftporenbildner herstellt werden. Durch das künstlich eingeführte Luftporensystem werden Expansionsräume im Porengefüge des Beton geschaften, durch die die an den Gefriervorgang des Wasser gekoppelte Volumenausdehung zerstörungsfrei im Betongefüge aufgenommen werden kann. Weiterhin wirken Luftporen kapillarbrechend und vermindern so die Wasseraufnahme des Betons. Die wirksamen Luftporen sind mikroskopisch klein (Porendurchmesser < 300µm [A300]) und dürfen keinen zu großen Abstand voneinander haben. damit sie für das gefrierende, sich in den Kapillarporen ausgehnende Wasser erreichbar sind. Stand der Technik
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