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Ausgezeichnete Umweltverträglichkeit
Schmelzkammergranulat im Deponiebau
Schmelzkammergranulat als Pflasterbettungsmaterial Schmelzkammergranulat ist in seiner glasigen Form chemisch und mineralogisch gut vergleichbar mit dem Naturstoff Obsidian, einem vulkanischen Glas. Die Erfahrungen mit Obsidian zeigen, dass sich dieser Stoff über viele tausend Jahre praktisch unverändert hält, wie Werkzeugfunde aus der Jungsteinzeit deutlich belegen. Schmelzkammergranulat enthält keine organischen Verunreinigungen wie Huminsäure und humusartige Stoffe. Calciumcarbonat ist herstellungsbedingt nicht vorhanden. Schmelzkammergranulat ist frei von löslichen Salzen und weist keine umweltschädlichen Konzentrationen insbesondere an Schwermetallen auf. Alle Schwermetalle sind fest in der Glasmatrix eingebunden. In systematischen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Schmelzkammergranulat beim Auslaugen keine umweltschädlichen Stoffe freisetzt. (Unterschreitungen aller Grenzwerte der Trinkwasserverordnung). Auflagen aus wasserwirtschaftlicher Sicht bestehen nicht. Deshalb darf Schmelzkammergranulat im Erdund Straßenbau auch innerhalb wasserwirtschaftlich bedeutender und empfindlicher sowie innerhalb hydrologisch sensitiver Gebiete für alle Arten von Konstruktionen eingesetzt werden, auch in Tragschichten ohne Bindemittel oder als Hinterfüllmaterial für Brückenbauwerke. Der Einsatz von Schmelzkammergranulat schont wertvolle natürliche Ressourcen und entlastet die Umwelt durch Substitution vergleichbarer Baustoffe, die energieaufwendig aufbereitet oder hergestellt werden müssen. |
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