Anwendung
Verwendung von
Schmelzkammergranulat als Strahlmittel
Der Einsatz von Schmelzkammergranulat im Bauwesen erfolgt nach eingeführten technischen Bestimmungen und anerkannten Anforderungen wie:
- DIN 4226-1 Gesteinkörnungen für Beton
- DIN EN 12620 Gesteinskörnungen für Beton
- DIN 106-1 und DIN 106-2 Kalksandsteine
- Merkblatt über die Verwendung von Schmelzkammergranulat im Straßenbau - FGSV-Nr. 624 (1993)
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, ZTVEStB 94 (Fassung 1997)
- Richtlinie für die Güteüberwachung von Mineralstoffen im Straßenbau - RG Min StB 93
- Technische Lieferbedingungen für Mineralstoffe im Straßenbau, TL Min-StB 2000
- Richtlinie für die Umweltgerechte Anwendung von industriellen Nebenprodukten und Recycling- Baustoffen im Straßenbau, RuA-StB 01
- Anforderungen an den Einsatz von mineralischen Stoffen aus industriellen Prozessen im Straßen- und Erdbau, Gemeinsamer Runderlaß des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) und des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr
- Güteüberwachung von mineralischen Stoffen im Straßen- und Erdbau, Gemeinsamer Runderlaß des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) und des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr
- Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen - Technische Regeln, Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 1997
Die günstigen Eigenschaften des Schmelzkammergranulates erlauben eine vielfältige Verwendung als Schütt- und Filtermaterial im Straßen-, Wege- und Dammbau sowie als Zuschlag in der Steinproduktion. Darüber hinaus werden Härte und Rauhigkeit des Materials bei der Verwendung als umweltfreundliches Streumittel oder als Strahlsand genutzt.
So wird aus Schmelzkammergranulat durch Trocknen, Prallspalten und Absieben ein silikoseungefährliches (ohne freie Kieselsäure) Strahlmittel hergestellt. Es wird in den Korngruppen von 0,25 mm bis 2,8 mm je nach Anwendungsart geliefert. Das Endprodukt entspricht der DIN 8201 Teil 9 und findet Verwendung für Entrostung und Oberflächenbehandlung aller Art. Die physikalischen Eigenschaften wie Härte, Zähigkeit, Kornform und Korngröße sind für den guten Wirkungsgrad die ausschlaggebenden Faktoren.