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Eigenschaften
Tabelle 1: Chemische Zusammensetzung von Steinkohlenflugasche (bezogen auf die glühverlustfreie Substanz) Steinkohlenflugasche ist ein feiner mineralischer Staub von hell- bis dunkelgrauer oder hellbrauner Farbe. Infolge der hohen Verbrennungstemperaturen besteht Steinkohlenflugasche überwiegend aus kugelförmigen, glasigen Partikeln. Die chemische Zusammensetzung liegt im allgemeinen in den in Tabelle 1 angegebenen Bereichen. Steinkohlenflugasche besteht überwiegend aus Silicium-, Aluminium- und Eisenoxiden, den Hauptbestandteilen der Erdkruste. Daneben enthält sie ebenso wie natürliche Gesteine, verschiedene Spurenelemente. Steinkohlenflugasche kann zudem geringe Anteile an Restkoks aufweisen. Infolge der glasig-amorphen Anteile und der großen aktiven Oberfläche reagiert Steinkohlenflugasche in Gegenwart von Kalk und Wasser puzzolanisch. Dabei entstehen, wie auch bei der Hydratation von Portlandzement, Calciumsilikat- und Calciumaluminathydrate, die zu einem festen Gestein verwachsen. Steinkohlenflugasche entspricht in der chemischen Zusammensetzung den seit mehr als 2000 Jahren verwendeten vulkanischen Aschen und Erden wie Traß oder Bims. Der mittlere Korndurchmesser der überwiegend kugelförmigen Partikel liegt zwischen 10 und 30 µm (1 µm = 1/1000 mm). Steinkohlenflugasche weist Rohdichten zwischen 2000 und 2500 kg/m³ und Schüttdichten zwischen 800 und 1200 kg/m³ auf. |
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